Schlafstörung der unbekannten Art?

Posted on 8. April 2017 in Blogparaden & Co./ Erfahrungen
Schlafstörung unbekannt

Alpträume sind eine gängige Schlafstörung und auch das Schlafwandeln ist relativ bekannt. Aber hast du schon einmal von der Schlafparalyse oder dem Nachtschreck gehört? Ich kannte beide Phänomene nicht, bevor ich das erste Mal durch meine Kindern damit konfrontiert wurde. In diesen Situationen bin ich ziemlich erschrocken. Deshalb liegt es mir sehr am Herzen, andere Eltern über diese eher unbekannten Schlafstörungen zu informieren.

Schlafstörung der „Nachtschreck“

Das Kind wacht ca. 2 Stunden nach dem Einschlafen auf. Es weint oder schreit und ist kaum zu beruhigen. Oft tritt diese Schlafstörung im Kleinkind-Alter zwischen 2 und 4 Jahren das erste Mal auf. Der Übergang in die nächste Schlafphase ist missglückt. Ich habe hier über den Nachtschreck bereits ausführlich geschrieben: Wie du bei einem Nachtschreck am besten reagierst und ihm eventuell sogar vorbeugen kannst.

Ähnlich wie beim Nachtschreck, kann auch bei einer Schlafparalyse der Übergang aus einer „Schlaf-Phase“ missglücken:

Schlafstörung die „Schlafparalyse“

So wie der Körper beim Schlafwandeln quasi vergessen hat „die Bewegungen im Schlaf abzuschalten“, vergisst er während einer Schlafparalyse beim Aufwachen die Bewegungen wieder einzuschalten. Wach sein und sich nicht bewegen können? Der Horror! Wir hatten so eine Schreckens-Erfahrung mit der 3-jährigen Tochter:

Ich hörte sie nachts über das Babyphone rufen und wurde schon etwas stutzig auf Grund des Klangs ihrer Stimme: „Mama, Mama meine Augen!“ Ich ging zu ihr, drehte das Licht an. Sie redete mit mir, hatte aber die Augen geschlossen und sagte sie könne sie nicht öffnen. Ich versuchte selbst ihre Augen manuell zu öffnen, dachte zuerst an Bindehautentzündung und Verklebung. Sie waren jedoch sauber, blieben aber nicht offen.

Vor lauter Panik und weil mein Mann Nachtschicht hatte, habe ich dann noch meinen Vater aus dem Bett geklingelt. Er ist Arzt und wohnt quasi um die Ecke. Als er nach ca. 15 Minuten bei uns ankam, konnte die Kleine ihre Augen wieder öffnen.

Auch wenn üblicherweise berichtet wird, dass bei einer Schlafparalyse die Betroffenen nicht reden können, denke ich doch, dass dies für unser Erlebnis eine einleuchtende Erklärung ist. Hattest du schon so eine Schreck-Situationen? Oder möchtest du mehr über solche Schreck-Momente lesen, um dich besser auf ähnliches vorzubereiten? Dann schau doch einmal bei der Blogparade #Schreckmomente von Mupfmama rein!

Alles Liebe, deine

Ella von Herzkindmama.de

2 Comments

  • Reply Sabienes 13. April 2017 at 12:19

    Oh mein Gott! Die arme Kleine! Wir hatten meistens nur Monster unterm Bett ….
    LG
    Sabienes

    • Reply Ella 13. April 2017 at 12:31

      Ich aber auch, bin als Kind immer nachts auf Klo GERANNT !!! Wir hatten da so ein bescheuertes Buch, das hieß „Da ist ein Krokodil unter meinem Bett“. Wer sich diesen Schwachsinn ausgedacht hat?

    Was denkst du?

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