Stress reduzieren durch Selbstliebe und Achtsamkeit im Mamaalltag

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Stress reduzieren durch Selbstliebe und Achtsamkeit im Mamaalltag

Kommst du immer wieder an dein Limit, fühlst du dich ausgelaugt und würdest du gerne deinen Stress reduzieren? Nimm zunächst einmal den Erwartungsdruck an Andere und auch an dich selbst raus und zwar auch beim Lesen dieses Artikels. Denn es wird sich durch die Übungen, die ich dir jetzt verrate, nicht sofort alles verändern. Aber sie sind ein Anfang für mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge. Viel wichtiger ist dann jedoch das Dranbleiben. Ohne Kontinuität fallen wir automatisch in alten Denk- und Verhaltensmuster zurück. Wenn du weitere Unterstützung brauchst, sieh dir gerne meine Angebote an.

Ganz oft sind wir mit unseren Gedanken so beschäftigt, dass wir nicht mehr an unseren Körper denken. Zum Beispiel wenn wir vor lauter Arbeit vergessen zu Trinken oder plötzlich merken, dass wir schon die ganze Zeit dringen auf Toilette müssen. Hier hilft dir eine kleine Übung, bei der du dich eine halbe Minute lang mit deinem Körper verbindest:

Stress reduzieren mit Hilfe eines Körper-Scans

Nein du musst jetzt nicht zum Arzt gehen: Dieses Übung ist ein Wahrnehmungs-Scan. Du gehst in Gedanken bewusst alle Körperteile durch und fühlst in sie hinein. Dies kannst du im Sitzen, im Liegen oder auch im Stehen tun. Je nachdem, was gerade für dich machbar ist. Fang bei den Füßen an und taste gedanklich alle deine Körperteile von unten nach oben ab. Wo sind Verspannungen? Gibt es ein Körperteil, das deine Aufmerksamkeit braucht? Hast du Hunger, Durst, Schmerzen? Was könnte dir helfen? Vielleicht eine kleine Dehnübung? Höre auf deinen Körper und handle danach.

(Idee / Buch-Quelle: „Self-Care – Sei gut zu dir“ von Nadia Narain & Katia Narain Phillips)

Wenn du dich ärgerst, schadest du dir selbst

Vergebung hilft in erster Linie nicht demjenigen, von dem du denkst, dass er für deinen Ärger verantwortlich ist. Sondern Vergebung heilt dich selbst. In vielen alten Lehren geht man davon aus, dass die Seele sich dieses Leben ausgesucht hat um zu lernen und alles was du erlebst und „durchmachst“ gehört zu diesem Lernprozess. Oft ist es auch so, dass schlimme Ereignisse, wieder andere positivere nach sich ziehen, die ohne diese nicht hätten stattfinden können.

Schreibe Situationen, die dich geärgert oder verletzt haben gerne auf. Schreibe auf, wie du dich gefühlt hast und dann vergib den Personen, die damit in Zusammenhang stehen. Nein, du musst sie nicht anrufen: Du musst niemals wieder Kontakt mit ihnen haben, wenn du das nicht möchtest. Selbst wenn es sich um Familienmitglieder handelt. Aber du kannst aufschreiben: „Ich vergebe dir….Name“!“ Denn du tust es für dich.

(Idee / Buch-Quelle: „Arsch hoch, Baby!“ von Nina Deissler)

Stress reduzieren durch Digital Detox

Ich weiß, du liest diesen Artikel gerade auf einem digitalen Gerät, außer es hat ihn jemand für dich ausgedruckt. Das ist gut: Die digitale Welt eröffnet uns viele Möglichkeiten uns weiterzubilden, uns auszutauschen und uns Hilfe zu holen. Gleichzeitig kommen unsere Gedanken aber kaum zur Ruhe, wir sind ständig erreichbar und das stresst. Lege bewusst deine digitalen Gerät auch einmal zur Seite und überlege dir, mit welcher Intention du dies tun möchtest.

Ich mache Digital Detox zum Beispiel gerne beim Kochen, denn da stört es mich, wenn mein Handy klingelt und ich in den Stress-Modus komme „rangehen zu müssen“ und evt. etwas anbrennen zu lassen. Sollte jemand in dieser Zeit anrufen, rufe ich lieber zurück. Ich habe nämlich auch kein Festnetz-Telefon. Also liegt mein Handy beim Kochen in einem Zimmer, von dem aus ich es nicht hören kann. Wenn du aber für einen längeren Zeitraum nicht erreichbar sein möchtest, solltest du vorher die wichtigsten Personen über dein Vorhaben informieren, damit sie sich keine Sorgen machen.

(Idee / Buch-Quelle: „Mein Journal für ein achtsames Leben“ von Anna Black)