Mutterliebe – die stärkste Liebe?

Mutterliebe

Mein Mann und ich waren uns nach der Geburt unserer ersten Tochter schnell einig: Diese kleine Windelscheißerin hatte uns vom ersten Platz der Rangliste „Der wichtigsten Menschen“ des jeweils anderen gekickt. Ja, Mutterliebe – äh Moment mal – auch Vaterliebe ist stärker als die Liebe zum Partner. In den meisten Fällen zumindest. Also wenn alles „normal“ verläuft. Was ist schon normal? In unserem Fall: Zwei Menschen heiraten und bekommen ein Wunschkind.

Mutterliebe, was ist das?

Wie fühlt es sich an, sein Kind zu lieben?

Am Anfang ist natürlich alles neu und aufregend. Jede kleine Bewegung. Jeder Hauch eines Lachens. Man sieht sein Kind und denkt: Wahnsinn! Ich bin eine Mama (bzw. ein Papa): Dieses winzige Wesen gehört jetzt zu mir.

Mit der Zeit relativiert sich diese erste Liebes-Wucht ein wenig. Aber es gibt immer wieder Momente, in denen man sein Glück nicht fassen kann. Eine starke Anziehung, verbunden mit Sorge.

Was liebe ich an meinen Kindern?

Ich liebe einfach alles! Nein, es gibt auch Eigenschaften an meinen Kindern die mich manchmal Nerven kosten. Aber ich liebe sie als Komplett-Paket. Da gibt es keine Reklamationen 😉

Ich glaube die Natur hat das schon ganz clever so eingerichtet, dass man sein Kind für das schönste aller Kinder hält. In den Augen der Eltern, wird das eigene Kind immer wunderschön sein.

Mutterliebe für zwei?

Von der Angst zu wenig zu lieben

Bei der Erstgeborenen (unserem Sausemädchen) war die Liebe bereits in der Schwangerschaft stark. Natürlich wurde sie nach der Geburt noch stärker. Bei ihr hatte ich aber auch viele Ängste. Diese standen in direktem Zusammenhang mit der fehlenden Erfahrung.

In der Schwangerschaft mit meiner zweiten Tochter ( dem Mausemädchen) hatte ich dann durchaus Bedenken, dass die Liebe weniger stark sein könnte. Das war sie aber nicht! Sie war gleich stark. Und man konnte sie auch mit weniger Sorgen erleben, weil man beim zweiten Kind einfach mehr Routine hat.

Liebe ich meine Kinder unterschiedlich?

Das ist bestimmt auch Tagesform abhängig: Wenn das eine Kind mir mehr auf den Keks geht, werden meine Gefühle für das andere stärker 🙂 „Ja, oh du mein braves Kind!“ Grundsätzlich ist die Liebe aber wirklich gleich stark. Anders? Ja, keine Liebe gleich. Aber gleich stark.

Das die Liebe zu meinen Kindern stärker ist, als zu meinem Partner, hatte ich am Anfang bereits erwähnt. Wenn ich mich zwischen meinen Kindern und meinem Partner entscheiden müsste, wären es ganz klar die Kinder. Wenn ich mich zwischen meinen zwei Kindern entscheiden müsste, könnte ich das wahrscheinlich nicht. Ich liebe sie einfach beide!

Dies war mein Beitrag zu „Mutterliebe / Vaterliebe“ eine Linkparty von Verflixter Alltag. Schaut mal vorbei, wenn ihr noch andere Meinungen zum Thema lesen möchtet. Und wie schaut es bei euch aus? Habt ihr ein Kind, mit dem ihr euch mehr verbunden fühlt?

Eure Ella

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