Probleme im Familienleben – Warum nur ich?

Posted on 25. März 2018 in Familien-Leben/ Mama sein

Ständig Probleme? Das kann doch nicht sein? Warum ist das Leben immer so anstrengend? Gerade im Familienleben stößt man immer wieder an seine Grenzen. Und oft genug möchte man alles hinschmeißen und Einsiedler werden.

Wir suchen nach DER Lösung zur Problem-Vermeidung anstatt einfach mal hinzuschauen: Was fühle ich gerade? Was lerne ich durch die Konfrontation über mich oder über den anderen? Ist das Problem wirklich so groß? Oder gebe ich ihm selbst diese Größe, indem ich es füttere?

Probleme einmal anders angehen

Wieviel Energie verschwende ich an dieses Problem? Muss das Problem jetzt sofort gelöst werden? Oder kann es warten? Muss dieses „Problem“ überhaupt gelöst werden? Vielleicht muss ich selbst nur einen neuen Weg für mich finden, damit umzugehen.

Ich könnten mal versuchen „ich muss“ und „du musst“ weitestgehend aus meinen Denkmustern zu entfernen. Denn „müssen“ tun wir eigentlich NICHTS. Außer Sterben. Also: Warum machen wir uns das Leben vor dem Tod dann so schwer?

Wenn du mal wieder kurz vorm „Durchdrehen“ bist, frag dich:

  • Kann das auch noch warten?
  • Was passiert wirklich, wenn ich/wir das jetzt nicht machen?
  • Kann ich damit leben, das jemand von meinem Handeln evt. nicht so begeistert ist?
  • Was würde MIR jetzt gut tun?
  • Kann ich das auch anders machen als andere?
  • Wen versuche ich eigentlich zu beeindrucken/zu besänftigen?
  • Wäre ein NEIN ein Weltuntergang?
  • Warum nehme ich das so persönlich?

Probleme annehmen

Oft ziehen uns Probleme in einen Teufelskreis der negativen Stimmung:

  • „Schon wieder ein Problem, ich bin so eine schlechte Mutter“
  • Bei anderen läuft es doch auch…
  • Ich mag nicht mehr…

Die Wahrheit:

  • Wenn du darüber nachdenkst, dass du keine schlechte Mutter sein möchtest, dann BIST du schon einmal keine! Denn einer schlechten Mutter wäre das total egal. Sie würde nicht darüber nachdenken, ob sie etwas besser machen könnte.
  • Ein ganz großer Irrtum: Bei anderen läuft es auch nicht besser! Probleme gibt es in jeder guten Familie. Die meisten werden nur nicht nach außen getragen. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn dadurch gibt man den Problemen nicht so viel Macht.
  • Alles eine Frage der Einstellung: Du könntest dir auch sagen: „Ja, ich will. Ich will dieses Familienleben, denn wir unterstützen uns gegenseitig. Und Probleme? Gib mir mehr davon, denn daran wachse ich!“

Probleme nicht mehr füttern

Wenn ich das Positive in meinem Leben verstärke, kann ich viel besser mit Problemen umgehen. Ich versuche den Bodensatz meines Stress-Glases niedrig zu halten.

Falls dann ein Problem dazu geschüttet wird, kann ich entspannter darauf reagieren, denn das Glas schwappt nicht gleich über und ich verliere nicht die Kontrolle.

Berührung zum Stressabbau

Wenn es jemanden nicht gut geht, legt man automatisch die Hand auf die Schulter. Aber warum nicht schon vorher die Familie mit Berührungen bestärken, bevor es jemanden schlecht geht: Kuscheln macht glücklich.

Positive Fragestellung:

Meistens fragt man aus Höflichkeit: „Wie geht es deinem verletzen Bein?“ oder „Hast du das Problem nun gelöst?“ – Stattdessen kann man eine Frage schon auf eine positive Antwort ausrichten: „Was hast du heute schönes gemacht?“ oder „Deinem Bein geht es schon besser, oder?“

Dampf ablassen

Man kennt das, in einer Streit-Situation: Man wird automatisch lauter um Dampf abzulassen und bekommt das Gefühl: „Ich muss hier raus!“ Aber auch das geht schon vorher in kleinen Portionen. Zum Beispiel beim regelmäßigen Abtanzen und laut Singen.

Push-Nachrichten aufs Handy

Das Handy ist bei den meisten schon ein stetiger Alltags-Begleiter. Warum das Smartphone nicht auch dafür nutzen, sich regelmäßig positive Affirmationen schicken zu lassen? Es gibt bereits mehrere Apps, die genau das tun.

Geh einmal vom Besten aus

„Das macht er bestimmt nur um mich zu ärgern oder zu verletzen…“ Glaubst du das wirklich? Unterstellen wir unseren Mitmenschen doch einfach mal das Beste oder zumindest „Selbstschutz“, „Tollpatschigkeit“ oder „Hilflosigkeit“.

Welchen Tipp hast du für die Verstärkung des Positiven, um besser mit Problemen umzugehen? Was machst du mit deiner Familie wenn die Stimmung kippt?

Ich freue mich auf deinen Kommentar,

Alles Liebe, deine

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