Kinderbrille – Erfahrungsbericht #5

Posted on 5. Mai 2017 in Erfahrungen/ Kinderbrille
Kinderbrille erfahrung

Nicole’s 3-jährige Tochter trägt seit Dezember eine Brille. Und ich durfte die sympathische Blogger-Kollegin zum Thema „Kinderbrille“ befragen. Endlich kommt wieder Leben in meine, kürzlich etwas eingeschlafene, Artikel-Reihe.

Liebe Nicole, erzähl ein wenig über dich und deinen Blog:

Angefangen zu Bloggen habe ich eigentlich schon im August 2016. Damals noch als Autorin bei Dani von Glucke und so. Sie trat mir dann virtuell in den Hintern und ich eröffnete LiNiChri.de. Dort schreibe ich von unserem (manchmal nicht) normalen Familienalltag und was mir sonst noch so in den Kopf kommt.

Zu meiner Person: ich bin 42 Jahre alt und wohne mit Mann und Tochter (auf dem Blog „Mausi“) in Baden-Württemberg. Unser Familienalltag ist deshalb manchmal nicht wie andere, weil ich HSP bin und eine Angsterkrankung habe.

Warum bekam deine Tochter eine Brille verschrieben?

Mausi hat eine Hornhautverkrümmung und zusätzlich noch eine Weitsichtigkeit mit ca. 7 Dioptrien.

Habt ihr selbst etwas bemerkt oder erst der Augenarzt?

Nein wir selbst haben es nicht bemerkt, bzw. wir merkten zwar das sie etwas schusseliger ist (rannte öfters wo dagegen), aber wir kamen nicht auf die Idee das es an den Augen liegt.

Anmerkung: Bis ca. 5 Jahre können Kinder eine Sehschwäche noch relativ gut ausgleichen. Daher sind frühe Kontrollen so wichtig.

Wie verliefen die Untersuchungen?

An und für sich ganz gut, allerdings vertrug sie die Tropfen zur Pupillenerweiterung nicht so gut (sie erbrach sich in der Nacht mehrmals).

Anmerkung: Es gibt verschieden starke Tropfen und Kinder reagieren unterschiedlich. Bei Erneuter Untersuchung mit Tropfen (i.d.Regel 1 Jahr später) auf jeden Fall Probleme vom letzten „Tropfen“ ansprechen!

Wieviele Termine hattet ihr bis zum Rezept für die Kinderbrille?

Voruntersuchung und Hauptuntersuchung.

Habt ihr einen Optiker vor Ort gewählt, was hat eure Entscheidung beeinflusst?

Ja den haben wir und zwar einen der direkt neben der Augenarztpraxis ist. Wir wollten nicht noch ewig suchen, da bot sich dieser Optiker an. Wir sind sehr zufrieden mit ihm.

Wie waren die ersten Stunden mit der neuen Kinderbrille?

Beim Optiker merkte Mausi sofort den Unterschied („Ich sehe nicht mehr nebelig!“), aber sie zog sie gleich wieder ab. Im Auto erklärte ich ihr dann das es wichtig ist gut zu sehen und zog meine eigene auch auf. Ab da gab es keine Probleme mehr. Sie zieht sie gerne an.

Wie waren die Reaktionen der anderen Kinder im Kindergarten und Co. auf die neue Brille?

Bis auf eine Ausnahme (zwei Mädchen redeten etwas abfällig, aber ich erklärte ihnen gleich warum sie so nicht reden sollen und dann kam nichts mehr, sie verstanden es). Vor kurzem meinte Mausi dann nochmal das jemand gesagt habe sie solle die Brille ausziehen, aber sie reagierte super und sagte das sie ohne nicht gut sieht.

Was kannst du zukünftigen Brillenkind-Eltern mit auf den Weg geben?

Sicher ist es anfangs für die Kleinen etwas ungewohnt, aber sie gewöhnen sich schnell daran. Sie merken es ja, dass die Brille ihnen gut tut.

Liebe Nicole, vielen Dank für deine Zeit!

Für einen weiteren Austausch mit Brillenkind-Eltern kommt in die Facebook-Gruppe-Brillenkind und für Nützliches und Praktisches besucht meine Seite Brillenkind.de

Bis Bald,

Mamablog Herzkindmama - Ella

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