Fruchtbarkeitstracker „trackle“ im Vergleich

Für Frauen, die ihren Zyklus verfolgen möchten, gibt es viele Möglichkeiten, von der reduzierten Methode mit Thermometer & Stift bis hin zum modernen Fruchtbarkeitstracker. Ein manuelles Auswerten kann sehr mühsam sein und hat zudem eine hohe Fehlerquote. Und auch der klassische Zyklus-Computer hat nur ein kleines Zeitfenster zum Messen der Aufwach-Temperatur. Doch das Tracking-System, welches ich testen durfte, misst die Temperatur praktisch Schlaf.

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Ich habe über die letzten Monate den „trackle“, einen modernen Zyklustracker, getestet. Und kann nun von meinen Erfahrungen und persönlichen Vor- und Nachteile mit „trackle“ berichten. Ihr könnt aber auch gerne etwas mehr aus erster Hand erfahren – im Gründerinnen-Talk mit Katrin von trackle.

Da ich vorher bereits einen klassischen Zyklus-Computer verwendet habe, werde ich den „trackle“ hier gelegentlich mit einem „ZC“ vergleichen. Der trackle ist nämlich KEIN Zyklus-Computer, sondern eine Zyklus-App, die zusammen mit einem Tracking-Device arbeitet. Um die App zu verwenden, benötigt man natürlich ein Smartphone.

Fruchtbarkeitstracker trackle App und SensorDas „Device“ (der trackle-Sensor) macht sich sogar ganz gut im Badezimmer: Er könnte auch als Duft-Flacon durchgehen. Ich finde ihn zumindest schicker als den klassische Zyklus-Computer mit Kabel auf dem Nachttisch.

Design ist für mich auch ein kleiner Punkt – bei einem Gerät, dass mich jeden Tag im Alltag begleitet. Für die Meisten aber natürlich wichtiger: Die Anwendungsfreundlichkeit. Und hier scheiden sich wahrscheinlich die Geister…

Wer aber während seiner Periode Tampons oder eine Menstruationstasse verwendet, der wird auch mit der Verwendung von trackle kein Problem haben: Das Einsetzen ist sogar viel leichter und angenehmer als bei eben erwähnten Produkten. Der trackle-Sensor ist nicht spürbar, sobald er platziert ist. Man hat auch nichts außen am Körper, dass beim Schlafen irgendwo drücken oder zwacken könnte. Und die Körperkern-Temperatur ist die sicherste mit der höchsten Aussagekraft.

Fruchtbarkeitstracker Verwendung

Die Anwendung ist denkbar einfach. Vor dem Schlafengehen wird trackle platziert, morgens nach dem Aufstehen am Waschbecken abgespült und wieder in die Station gestellt. Trackle will nur mindestens 4 Stunden während des Schlafens messen.

Voraussetzungen für das Smartphone, welches mit trackle gekoppelt wird, sind Bluetooth und eine Internetverbindung. In der App werden dann weitere Daten eingetragen und trackle berechnet die furchtbaren und unfruchtbaren Tage. So kann man jeden Tag die richtigen Entscheidungen treffen. Sei es zwecks Verhütung oder Kinderwunsch.

Vorteile und Nachteile

Vorteile für mich als Smartphone-affiner Mensch: Ich nutze für die Zyklus-Auswertung ein Gerät, mit dem ich vertraut bin und welches ich jeden Tag verwende: Mein Handy. Somit muss ich auch kein zweites Gerät (wie einen Zyklus-Computer) zusätzlich aufladen und überwachen. Mir ist es damals mit dem ZC nämlich passiert, dass der Akku einmal leer war und ich nicht messen konnte.

Der trackle Sensor selbst hat eine Batterie die zwei Jahre lang hält. Anschließend wird der komplette Sensor ausgetauscht. Außerdem sagt dir die App vorher Bescheid, wenn die Batterie des Sensors zu Neige geht. Und selbst wenn ich mein eigenes Smartphone zwischendurch einmal erneuere oder es kaputt gehen sollte, dann sind meine Tracking-Daten im Back-End von trackle gesichert.

Ein kleiner Nachteil für mich ist die Bluetooth-Schnittstelle: Man muss Bluetooth am Handy schon anmachen, um die Daten zu übertragen und ich mache es eigentlich immer aus um meinen Akku zu schonen. Das Bluetooth „an-aus“ nervt mich ein bisschen. Keine Ahnung, wie man das besser lösen könnte… Und ja, ich nutze schon die Schnelltaste für Bluetooth, aber dennoch, hat mich das ein wenig gestört.

Vielleicht wäre es praktisch, wenn die Sensor-Station selbst noch Wifi hätte und mir die Daten über Wifi auf mein Handy schicken würde? Meine Verbesserungs-Vorschläge sind wirklich auf sehr hohem Niveau. Grundsätzlich bin ich mit dem Produkt zufrieden und das Preisleistungsverhältnis stimmt: In diesem Bereich gibt es nämlich einige Geräte, die teurer sind. Und der Kundenservice von trackle ist sehr kompetent und schnell zur Stelle bei Rückfragen.

Momentan mache ich erstmal eine Tracking-Pause, aber mal sehen, wann das Zyklustracking für mich wieder interessant wird. Dann werde ich wieder auf trackle zurückgreifen. Wenn ihr Fragen zur Verwendung habt, schreibt mir gerne an ella@herzkindmama.de – und folgt bitte mir, wenn euch mein Blog gefällt.

Bis bald, eure Ella

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